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Beteiligungsmodelle im Naturschutz – Fallstudien zur Formulierung und Umsetzung von Schutzgebietskonzepten

 

Beteiligungsmodelle im Naturschutz –

Fallstudien zur Formulierung und Umsetzung von Schutzgebietskonzepten

 

Die Ausweisung von Schutzgebieten ist ein wichtiges und etabliertes Instrument zur Umsetzung naturschutzpolitischer Zielsetzungen. Der Naturschutz ist bei der Beanspruchung geeigneter Flächen allerdings immer nur eines von vielen konkurrierenden Interessen. Aus diesem Grund hat sich in den letzten Jahren bis Jahrzehnten in der wissenschaftlichen Literatur die normative Forderung etabliert, dass die Umsetzung ökologischer Konzepte immer auch unter Berücksichtigung der jeweils existierenden sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen und in Zusammenarbeit mit den betroffenen Akteuren geschehen muss. In der Praxis sind im Regelfall Verwaltungen für die Einrichtung von Schutzgebieten und die Umsetzung von Managementmaßnahmen zum Erreichen der Schutzgebietsziele zuständig. Das Forschungsvorhaben geht der Frage nach, wie realistisch die oben genannte Forderung vor dem Hintergrund bestehender Verwaltungsstrukturen ist bzw. ob der Einsatz partizipativer Verfahren durch die spezifischen Eigenschaften und Strukturen von Verwaltungen erschwert wird. In drei Fallstudien soll jeweils ein Schutzgebietskonzept (Naturschutzgebiete, Nationalpark, FFH-Gebiete) vertieft betrachtet und das dortige Verwaltungshandeln analysiert werden.
 

 

 

  • Projektleitung: Jutta Gerner, Prof. Dr. Ulrich Schraml
  • Projektlaufzeit: 01.11.2009 bis 01.05.2012
  • Finanzierung: Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg



 

 

 

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